Projekt
Rheinau
Ein Schwerpunkt der biologisch-dynamischen und biologischen Saatgutarbeit in Europa. Vermehrung und züchterische Bearbeitung hunderter Gemüse- und Getreidesorten. Entwicklung neuer, zeitgemässer Pflanzensorten in Zusammenarbeit mit - und nicht gegen die Natur. Schmackhafte, gesunde Kulturpflanzen, aus eigenen Kräften widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Sorten, die von nachhaltig arbeitenden Bauern rund um die Welt genutzt werden können und die für Biobauern unentbehrlich sind.
Gefährdung
Unmittelbar an der Grenze zu Deutschland gelegen, ist dieser Quell genetischer Vielfalt für die nachhaltige Landwirtschaft heute existentiell in Frage gestellt. Die Freisetzungen gentechnisch veränderter Pflanzen im EU-Raum rücken näher und drohen diesen Saatgut-Ursprung zu verunreinigen.
Antwort
Langfristiger, verbindlicher Schutz muss solche Zentren genetischer Vielfalt für die Landwirtschaft sichern! In ihrer Umgebung muss jede Art der Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen vermieden, verboten werden. Eine Massnahme, so notwendig und selbstverständlich wie der gesetzliche Quell- und Grundwasserschutz.
Projekt
Die Stiftung Fintan Rheinau und ihr Förderverein haben die Initiative ergriffen. Und Hilfe bekommen: von Greenpeace, BioSuisse, einer wachsenden Zahl von Organisationen, Firmen, politischen Körperschaften, von den Gemeindebehörden beidseits des Rheins, von bekannten Persönlichkeiten. Sämtliche Landwirte in
Rheinau und im benachbarten Kreis Waldshut (D) sind zur Selbstverpflichtung für Gentech-Freiheit bereit. Zeit, vorzutreten!
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