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	<title>Gen Au Rheinau</title>
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	<description>Saatschutz für die Welt von morgen</description>
	<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:30:24 +0000</pubDate>
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			<item>
		<title>Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Saatgutarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Saatgutkarawane]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielfalt gegen Hunger. Mit diesem Motto ist die Saatgutkarawane vom 25. Mai bis 4. Juni 2010 durch die Schweiz getourt. Sie hat auch bei uns in der Rheinau halt gemacht. Es folgt der Abschlussbericht:
Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft
Das Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und damit allen Lebens. Wer das Saatgut besitzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielfalt gegen Hunger. Mit diesem Motto ist die Saatgutkarawane vom 25. Mai bis 4. Juni 2010 durch die Schweiz getourt. Sie hat auch bei uns in der Rheinau halt gemacht. <a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669906138_a3e46d4935_b.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-222" title="Saatgutkarawane mit Bundesrat Leuenberger" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669906138_a3e46d4935_b-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a>Es folgt der Abschlussbericht:<span id="more-221"></span></p>
<p><strong>Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Das Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und damit allen Lebens. Wer das Saatgut besitzt bzw. kontrolliert hält den Schlüssel für die Ernährungssicherheit und damit für das Überleben der Menschheit in der Hand.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Seit Jahrtausenden sind es die Bäuerinnen und Bauern, die das Saatgut aufbewahren, weiterentwickeln und züchten. So haben sie an die 10’000 Kulturpflanzenarten mit jeweils einer Vielzahl an Sorten entwickelt. Diese Vielfalt ist bedroht, 90 Prozent der Sorten sind bereits von den Äckern verschwunden. Weltweit liefern nur noch 15 Pflanzen- und acht Tierarten die Grundlage unserer Ernährung. Auch die Sortenvielfalt innerhalb dieser wenigen Arten ist stark zurück gegangen. Die Ursachen für diesen dramatischen Verlust an Vielfalt liegen hauptsächlich im Vormarsch einer industriellen Landwirtschaft, die auf energie-, wasser- und chemieintensiven Monokulturen beruht. Letzte Entwicklung dieser umweltzerstörenden Landwirtschaft sind gentechnisch veränderte, patentierte Kulturpflanzen. Gentechnologie in der Landwirtschaft führt darüber hinaus zu <em>genetischen</em></span><span lang="DE-CH"> Monokulturen. Dasselbe Gen wird in verschiedene Pflanzenarten eingeführt und weltweit angebaut. Diese Monokulturen gehen einher mit einer zunehmenden Monopolisierung des Saatguts.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Monopolsituation auf dem internationalen Saatgutmarkt: gefährliche Abhängigkeit und reduzierte Vielfalt</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Weltweit werden zwei Drittel des Saatguts kommerziell gehandelt, das heisst von Saatgutunternehmen verkauft. Nur noch ein Drittel ist Saatgut, das die Bauern und Bäuerinnen von ihrer Ernte zurückbehalten oder untereinander tauschen. Dies ist vor allem in Entwicklungsländern der Fall.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--><span lang="DE-CH">Vor 25 Jahren waren noch über 7&#8242;000 kommerziell tätige Pflanzenzucht-Unternehmen registriert, keines von ihnen kontrollierte mehr als 1 Prozent des internationalen Marktes.</span></li>
<li><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Wingdings;"><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;"> </span></span><!--[endif]--><span lang="DE-CH">Heute kontrollieren nur zehn Saatgutkonzerne 67 Prozent des internationalen Saatgutmarktes. Allein die vier grössten Konzerne (Monsanto, Syngenta, DuPont, Limagrain) kontrollieren über 50 Prozent des Marktes</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Diese Monopolsituation ist gefährlich. Die Handvoll Konzerne, die den Markt kontrolliert, bestimmen sowohl, welche Pflanzen gezüchtet werden und auf dem Markt kommen, wie auch die Preise. Mit der Gentechnologie in der Pflanzenzucht hat sich auch die Patentierung von Saatgut durchgesetzt. Mittlerweile werden sogar konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere patentiert. Die Marktmacht der Konzerne hat direkte Auswirkungen auf die Bauern: In den USA beispielweise haben sich die Saatgutpreise innerhalb von zehn Jahren um 146 Prozent erhöht, 64 Prozent allein in den letzten drei Jahren. Mehr als 80 Prozent der Soja- und Baumwollernte enthält mindestens eine patentiertes Gen von Monsanto, bei Mais sind es 70 Prozent. In Indien wird seit drei Jahren kein konventionell gezüchtetes Baumwollsaatgut ohne Gentechnologie produziert. 95 Prozent der indischen Baumwolle ist gentechnisch verändert. Das Gentech-Saatgut ist bis zu 300 Prozent teurer als die konventionelle Baumwolle.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt;"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die Monopolsituation reduziert darüber hinaus auch die Arten- und Sortenvielfalt in der Landwirtschaft. International tätige Unternehmen züchten Universalsorten, die weltweit vermarktet werden können. Sie sind vor allem für grossflächige Monokulturen gezüchtet. Wichtigstes und oft einziges Kriterium dieser Züchtung ist der Ertrag. Andere Eigenschaften, wie die Anpassung an besondere klimatische Bedingungen, werden vernachlässigt. Diese Universal- bzw. Hochleistungssorten können jedoch nur erfolgreich eingesetzt werden, wenn über den Einsatz von ausreichend Kunstdünger, Bewässerung und Pestiziden die Umweltbedingungen an die Laborsituation angepasst werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Vielfalt entsteht jedoch vor allem über dezentrale, ökologische Züchtung auf dem Feld. So werden Sorten gezüchtet, die optimal an die jeweiligen Klima- und Bodenbedingungen vor Ort angepasst sind und kontinuierlich gemäss den sich verändernden Bedingungen weiterentwickelt werden. Angesichts des Klimawandels ist ein solche Züchtung wichtiger denn je. Vielfalt auf dem Feld ist daher der Schlüssel für Ernährungssouveränität und dem Kampf gegen Hunger.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669268549_8683d850c1_b.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-223" title="MW" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669268549_8683d850c1_b-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die Landwirtschaft ist für rund 30 Prozent der Treibhausgas-Emmissionen verantwortlich. Dies ist vor allem im hohen Einsatz von fossiler Energie durch Dünger und landwirtschaftliche Maschinen, die Rodung von tropischen Wäldern und den Transport landwirtschaftlicher Güter begründet. Energieintensive Monokulturen und die industrielle Fleischproduktion verschärfen die Klimaerwärmung, hält der Weltagrarbericht IAASTD fest. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Gleichzeitig ist die Landwirtschaft von den Klimaveränderungen sehr stark betroffen, was die zukünftige Ernährungssicherheit weltweit ernsthaft bedroht. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft ist eine zentrale Anpassungsstrategie. Eine grosse Vielfalt an Arten und Sorten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass nicht die gesamte Ernte durch Extremwetterereignisse und die Verschiebung von Regenzeiten zerstört wird. Agrobiodiversität ist eine Versicherung für KleinbäuerInnen, die günstig und selbstbestimmt nutzbar ist. Statt der Förderung einzelner Sorten mit dem Fokus auf kurzfristige Erfolge brauchen wir nachhaltige Anpassungsstrategien, welche die Verwundbarkeit der Menschen in den Entwicklungsländern verringern. Eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft kann den Druck des Klimawandels abfedern. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><br style="page-break-before: always;" /> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Forderungen der Internationalen Saatgutkarawaneean die Schweiz:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Wir fordern ein Agrarpolitik für eine zukunftsfähige Schweizer Landwirtschaft, die auch angesichts des Klimawandels die Bevölkerung mit vielfältigen, regionalen, gesunden, gentechfreien und ökologisch produzierten Lebensmitteln versorgen kann. Die politischen Massnahmen müssen darauf abzielen, das Überleben der bäuerlichen Betriebe in der Schweiz langfristig zu sichern. Dies darf weder auf Kosten der Menschen – inklusive der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern –<span> </span>noch der Umwelt in anderen Ländern gehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Eine solche Agrarpolitik beinhaltet insbesondere die Förderung und finanzielle Unterstützung&#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">einer ökologischen Saatgutzüchtung in verschiedenen Regionen der Schweiz</span></li>
<li><span lang="DE-CH">einer gentechfreien Saatgutproduktion, die auch langfristig vor potentieller Verunreinigung durch gentechnisch veränderte Organismen geschützt ist</span></li>
<li><span lang="DE-CH">der Züchtung samenfester Sorten</span></li>
<li><span lang="DE-CH">des Erhalts, der Weiterentwicklung, der Verbreitung und des Nutzens der Sortenvielfalt in der Schweiz</span></li>
<li><span lang="DE-CH">das ausnahmslose Verbot von Patenten auf Pflanzen, Tiere, deren Eigenschaften und deren Gene</span></li>
<li><span lang="DE-CH">einer vielfältigen, ökologischen Landwirtschaft, die einen positiven Einfluss auf die Biodiversität der Schweiz hat und den Verbrauch an Energie und Chemikalien in der Landwirtschaft deutlich zu reduziert </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Klimapolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">Agrobiodiversität und eine vielfältige, ökologische Landwirtschaft als Strategie zur Milderung des Klimawandels sowie zur Anpassung an veränderte klimatischen Bedingungen anzuerkennen und zu fördern. </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Handelspolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">keinerlei Massnahmen zu ergreifen, die zu Preisdumping durch Exporte oder Importe führen. Diese zerstören lokale Märkte und damit die Möglichkeit der Produktion und Vermarktung lokaler Sorten und Rassen.</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Entwicklungspolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">eine dezentrale und ökologische Züchtung auf dem Feld zu fördern und finanziell zu unterstützen</span></li>
<li><span lang="DE-CH">Zuchtprogramme zu zu unterstützen, die die Bäuerinnen und Bauern und ihr spezifisches Wissesn von Beginn an beteiligen</span></li>
<li><span lang="DE-CH">Bildung und Weiterbildung im Bereich der Saatgutzüchtung und –vermehrung zu fördern</span></li>
<li><span lang="DE-CH">den Erhalt, die Weiterentwicklung und den Nutzen der lokalen Vielfalt zu fördern, insbesondere auch über lokale und regionale Vermarktungsprogramme</span></li>
<li><span lang="DE-CH"><span> </span>in internationalen Verhandlungen darauf hinzuwirken, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern am Saatgut und der lokalen Vielfalt gewahrt werden und sich insbesondere gegen strenge intellektuelle Eigentumsrechte wie z.B. Patente auf Pflanzen und Tiere einzusetzen</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Der Konsum von lokalen, vielfältigen, gesunden, saisonalen, ökologisch produzierten sowie fair gehandelten Produkten hilft sowohl den Bäuerinnen und Bauern weltweit, wie auch der Vielfalt!</strong></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Moratorium verlängert!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Moratorium Gentech Parlament Landwirtschaft 2013 Moratoriumsverlängerung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das seit 2005 geltende Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen  in der Schweizer Landwirtschaft bewährt sich und wird von einer grossen  Mehrheit der Bevölkerung und der Bauern mit Zustimmung getragen.
Für die Gen Au Rheinau gibt es zahlreiche Gründe, welche die Verlängerung des  Gentech-Moratoriums rechtfertigen und wir begrüssen zusammen mit der SAG den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_219" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/deutsch_breitformat.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" title="Moratorium bis 2013 verlängert" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/deutsch_breitformat-300x211.jpg" alt="Moratorium bis 2013 verlängert" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Moratorium bis 2013 verlängert</p></div>
<p>Das seit 2005 geltende Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen  in der Schweizer Landwirtschaft bewährt sich und wird von einer grossen  Mehrheit der Bevölkerung und der Bauern mit Zustimmung getragen.</p>
<p>Für die Gen Au Rheinau gibt es zahlreiche Gründe, welche die Verlängerung des  Gentech-Moratoriums rechtfertigen und wir begrüssen zusammen mit der <a title="SAG Begründung Moratoriumsverlängerung" href="http://www.gentechnologie.ch/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=4&amp;Itemid=3" target="_blank">SAG</a> den Entscheid des Parlaments.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gentech-Kartoffel zugelassen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission hat die Gentech-Kartoffel Amflora genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf den Anbau und die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Die Amflora ist die erste genmanipulierte Pflanze, die seit 1998 in der EU zugelassen wird. Wir von der Gen Au Rheinau sagen dazu nur: Veraltet, riskant, überflüssig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission hat die Gentech-Kartoffel Amflora genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf den Anbau und die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Die Amflora ist die erste genmanipulierte Pflanze, die seit 1998 in der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> zugelassen wird. Wir von der Gen Au Rheinau sagen dazu nur: <strong>Veraltet, riskant, überflüssig</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VZj4kCPT36A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/VZj4kCPT36A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Hier gibts ein Dossier über die Kartoffel, zusammengestellt von Greenpeace Deutschland: <a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/FS_Gen-Kartoffel_von_BASF_01_2010.odt.pdf">Dossier BASF Kartoffel</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wichtige Termine</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 11:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24./25. April wird die höchste Schweizerin in Luzern die fünfte Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen eröffnen (siehe Beilage Flyer). Wir laden Sie herzlich ein, sich ebenfalls für diese spannende Veranstaltung via Internet zu registieren unter www.foodanddemocracy.org. Wir berichten darüber an unserer nächsten Mitgliederversammlung vom 10. Mai, die versuchsweise an einem Sonntagnachmittag um 14 h [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 24./25. April</strong> wird die höchste Schweizerin in Luzern die fünfte Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen eröffnen (siehe Beilage Flyer). Wir laden Sie herzlich ein, sich ebenfalls für diese spannende Veranstaltung via Internet zu registieren unter <a href="http://www.gmo-free-regions.org/food-democracy-april-2009.html">www.foodanddemocracy.org</a>. Wir berichten darüber an unserer nächsten <strong>Mitgliederversammlung vom 10. Mai</strong>, die versuchsweise an einem Sonntagnachmittag um 14 h in Rheinau stattfindet. Reservieren Sie sich bitte den Termin bereits heute. Ein weiteres Datum, dass Sie sich beizeiten freihalten sollten, ist die dritte Durchführung von <a href="http://www.1001gemüse.ch">1001 Gemüse &amp; Co. 2009</a> am 5. und 6. September in Rheinau: Noch vielfältiger, noch informativer, noch genussvoller, noch grenzüberschreitender!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf: Velokarawane von Reckenholz via Rheinau nach Pully</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>

		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Pully]]></category>

		<category><![CDATA[Reckenholz]]></category>

		<category><![CDATA[Rheinau]]></category>

		<category><![CDATA[Velokarawane]]></category>

		<category><![CDATA[zukunftsträchtige Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom 9.-24. Mai findet eine Velokarawane für eine souveräne zukunftsträchtige Landwirtschaft ohne Gentechnologie quer durch die Schweiz statt. Der Weg führt von Reckenholz bei Zürich nach Pully bei Lausanne. Die Karawane macht am Sonntag 10. Mai Station in der Gen Au Rheinau.  An beiden Standorten wird dieses Jahr Gentech-Weizen freigesetzt. Die Velokarawane setzt  ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/bild-9.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-195" title="Velokarawane für das Leben, für eine souveräne Landwirtschaft ohne Gentechnologie" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/bild-9-300x69.png" alt="" width="300" height="69" /></a></p>
<p>Vom 9.-24. Mai findet eine Velokarawane für eine souveräne zukunftsträchtige Landwirtschaft ohne Gentechnologie quer durch die Schweiz statt. Der Weg führt von Reckenholz bei Zürich nach Pully bei Lausanne. Die Karawane macht am Sonntag 10. Mai Station in der Gen Au Rheinau. <span id="more-194"></span> An beiden Standorten wird dieses Jahr Gentech-Weizen freigesetzt. Die Velokarawane setzt  ein Zeichen gegen dieses gefährliche und unnötige Experiment und setzt sich für eine nachhaltige, selbstständige Landwirtschaft ein. Eine Reihe von Veranstaltungen begleitet die Karawane auf ihrem Weg.</p>
<p>Der GV-Weizen wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes<br />
(NFP 59) von der ETH und Universität Zürich freigesetzt. Die<br />
Weizensorte soll gegen Mehltau resistent sein. Bei sorgfältiger Aussaat<br />
stellt Mehltau kaum ein Problem dar. Auch im biologischen Anbau gibt es<br />
weitgehend resistente Sorten. Mit diesem Versuch folgen die nationalen<br />
Forschungsanstalten scheinbar gedankenlos der privaten, kommerziellen<br />
Gentech-Forschung, die die Produktentwicklung weit höher gewichtet als<br />
die Risikoforschung. Agromultis wie Syngenta, Monsanto und Bayer setzen<br />
Gentechnik und das damit verbundene Patentrecht ein, um ihre<br />
Vorherrschaft auf dem Saatgutmarkt zu festigen. Die Bäuerinnen und<br />
Bauern geraten in eine immer grössere Abhängigkeit der Saatgutmultis.<br />
Die natürliche Auskreuzung der GVO-Pflanzen sichert eine Verbreitung<br />
unabhängig vom Willen der LandwirtInnen. Welche Probleme die<br />
Auskreuzung mit anderen Pflanzen verursacht, interessiert die<br />
Unternehmen nicht weiter. Die Markteinführung von GVO-Pflanzen in<br />
Ländern wie den USA oder Indien zeigen deutlich genug die Folgen dieser<br />
Politik. Bauern und Bäuerinnen leiden unter der totalen<br />
wirtschaftlichen Ausbeutung und verschulden sich zunehmend. Biologische<br />
Landwirtschaft, die schon von Gesetzes wegen gentechfrei sein muss,<br />
wird unmöglich.</p>
<p>Dass der Bund diese Entwicklung mit eigenen Forschungsversuchen<br />
unterstützt, erscheint uns mehr als fragwürdig und untolerierbar.</p>
<h3>Es liegt in unserer Hand: Werden wir aktiv für eine<br />
selbstbestimmte Landwirtschaft in einer intakten Umwelt - für uns und<br />
die nach uns!</h3>
<p>Wer aktiv mitfahren will, findet die <a title="Termine und Route" href="http://karawane.wikibees.org/DE/Seiten/termine.html">Termine und Route</a> auf der <a href="http://karawane09.tk/" target="_blank">Website der Velokarawane</a>.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/route.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-196" title="route der Velokarawane" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/route-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Kontakt zur Velokarawane:</p>
<p><strong>Karawane<br />
Postfach 1526<br />
8401 Winterthur<br />
karawane@immerda.ch</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gentechmais MON810 : verboten!</title>
		<link>http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/aktivitaten/gentechmais-mon810-verboten</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es geschafft! Der Gentechnik-Mais in Deutschland ist verboten. Landwirtschaftsministerin Aigner hat heute morgen in Berlin verkündet, dass sowohl der Anbau als auch der Verkauf des MON 810-Saatguts ab sofort verboten ist. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neue Studien, die ein Risiko für nützliche Insekten wie Bienen und Marienkäfer nachweisen.
Großes Aufatmen also besonders bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/mon810_kl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-190" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/mon810_kl-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Endlich ist es geschafft! Der Gentechnik-Mais in Deutschland ist verboten. Landwirtschaftsministerin Aigner hat heute morgen in Berlin verkündet, dass sowohl der Anbau als auch der Verkauf des MON 810-Saatguts ab sofort verboten ist. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neue Studien, die ein Risiko für nützliche Insekten wie Bienen und Marienkäfer nachweisen.<span id="more-189"></span><br />
Großes Aufatmen also besonders bei denjenigen, deren Existenz durch den Gentechnik-Anbau direkt bedroht ist, wie Imkerinnen und Imker sowie Biobäuerinnen und Biobauern. Aber auch alle, die in den letzten Tagen und Wochen Protest-E-Mails verschickt haben, Frau Aigner hinterher gereist und auf Dächer geklettert sind, Studien verfasst haben oder einfach ihre Nachbarn informiert und Flyer verteilt haben, dürfen sich kräftig auf die Schulter klopfen! Denn der Protest aus der Bevölkerung ist ganz deutlich im Ministerium angekommen!</p>
<p>Mehr Infos: <a class="alignleft" title="Info" href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/zulassungen/dossier-mon-810-mais.html" target="_blank">http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/zulassungen/dossier-mon-810-mais.html</a></p>
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		<title>Blick über den Atlantik</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 21:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat nicht schon von Percy Schmeiser gehört, dem Preisträger des alternativen Nobelpreises. Als erfahrener kanadischer Bio-Bauer engagiert er sich unermüdlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Ende Februar weilte er mit seiner Frau Luise in der Schweiz, um über seine einschlägigen Erfahrungen mit Gentechsaatgut zu berichten. Gen Au Rheinau traf ihn gemeinsam mit anderen interessierten Organisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon von Percy Schmeiser gehört, dem Preisträger des alternativen Nobelpreises. Als erfahrener kanadischer Bio-Bauer engagiert er sich unermüdlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Ende Februar weilte er mit seiner Frau Luise in der Schweiz, um über seine einschlägigen Erfahrungen mit Gentechsaatgut zu berichten. Gen Au Rheinau traf ihn gemeinsam mit anderen interessierten Organisationen im Unternehmen Mitte in Basel. <span id="more-201"></span>Seit gut 50 Jahren bewirtschaftet Schmeiser seine 600 Hektar grosse Farm. Vor 40 Jahren spezialisierte er sich auf die Zucht und den Anbau von Raps und entwickelte Sorten, die speziell an die regionalen Bedingungen angepasst waren. Bis 1998 sich sein Leben schlagartig änderte: Der Agrochemie-Konzern Monsanto verklagte ihn, da er auf seinem Land gentechnisch veränderte Roundup-Ready-Rapspflanzen aufspürte – er habe den Monsanto Raps angebaut, ohne die Lizenzgebühren zu bezahlen. Schmeiser versichert, nie etwas mit Monsanto-Raps zu tun gehabt zu haben. Die GVO-Samen musste der Wind vom Feld eines benachbarten Bauern oder ein vorbeifahrenden LKW herbeigetragen haben. Trotzdem: 300 000 Dollar sollte Schmeiser wegen Patentverletzung zahlen, den ganzen Ernteertrag über Nacht an den Patentbesitzer geben, sein eigenes Saatgut durfte er künftig nicht mehr anbauen. Schmeiser rekurrierte, bis ihn schliesslich das höchste kanadische Gericht von der Geldstrafe freisprach: Da er nicht das Herbizid Round-up spritzte, welches für den Saaterfolg unabdingbar ist, konnte er das Gericht überzeugen, sich nicht vom GVO-Saatgut bereichern zu wollen. Immerhin. Doch nun war sein reines Saatgut verseucht. Schmeiser ist ein mutiger Mensch und so kehrte er den Spiess um: «In Handarbeit», erzählt uns der kanadische Farmer, «säuberten wir die kontaminierten Felder und stellten dafür dem Agrokonzern 630 Dollar in Rechnung». Monsanto habe zuerst nicht auf die Forderung einsteigen wollen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen und beglich die milde Rechnung in einem aussergerichtlichen Schlichtungsverfahren. Für Schmeiser war das zwar ein kleiner Sieg, doch hätte es ein Gerichtsverfahren gebraucht, um einen eine Umkehr der Beweislast zu erreichen.<br />
Fazit: Bereits in der weiten Prärie Kanadas ist die Koexistenz, ein friedliches Nebeneinander von samenfestem und GVO-Saatgut, nicht möglich. In der kleinräumigen Schweiz noch viel weniger. Die Verlängerung des Moratoriums ist daher ein Gebot der Stunde.</p>
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		<title>Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 20:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chrigi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!
Die Zeit drängt: Im April soll die Aussaat des Gen-Mais MON810 in Deutschland beginnen. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner kann dies mit einem Verbot noch verhindern. Die Ministerin muss ihren Worten nun sofort Taten folgen lassen! Unterzeichnen Sie den Appell an Ministerin Aigner!
Dies ist eine Aktion von Campact - Demokratie in Aktion. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!</h3>
<p>Die Zeit drängt: Im April soll die Aussaat des Gen-Mais MON810 in Deutschland beginnen. Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner kann dies mit einem Verbot noch verhindern. Die Ministerin muss ihren Worten nun sofort Taten folgen lassen! <a title="Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!" href="http://www.campact.de/gentec/sn3/signer" target="_blank"><strong>Unterzeichnen Sie den Appell an Ministerin Aigner!</strong></a></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img title="Verhindern Sie den Anbau von Gen-Mais!" src="http://www.campact.de/img/gentec/aussaat/kopfbild.jpg" alt="Appell an die deutsche Landwirtschaftsministerin Aigner: " width="450" height="265" /><p class="wp-caption-text">Appell an die deutsche Landwirtschaftsministerin Aigner: </p></div>
<p>Dies ist eine Aktion von Campact - Demokratie in Aktion. Die Idee von Campact steckt schon im Namen: Campaign und Action. <strong>Campact organisiert Kampagnen, bei denen Menschen sich via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen</strong> - per E-Mail, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Verknüpft über den Campact-Newsletter ist in den letzten drei Jahren ein <strong>Netzwerk von derzeit 95.610 Menschen</strong> entstanden. Wir setzen die Vielzahl unserer Stimmen gut organisierten Lobbyin­ter­essen entgegen. Werden Sie Teil des Netzwerks!</p>
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		<title>Langzeitstudie: Verzehr von Gentech-Mais verringert Fruchtbarkeit</title>
		<link>http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/information/langzeitstudie-verzehr-von-gentech-mais-verringert-fruchtbarkeit</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 11:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>

		<category><![CDATA[Fruchtbarkeitsprobleme]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechmais]]></category>

		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien/Zürich, 11. November 2008. Die Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit einer gentechnisch veränderten Maissorte des US-Agromultis Monsanto gefüttert wurden, ist signifikant beeinträchtigt.  Das sind die Ergebnisse einer heute vom österreichischen Gesundheitsministerium in Wien veröffentlichten Langzeit – Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen, die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurden, gebaren die Tiere weniger und schwächlichere Junge. Die Gentech-Pflanze NK603XMON810 soll auch in der Schweiz für den Konsum zugelassen werden. In der EU ist sie bereits auf dem Markt. Greenpeace fordert einen sofortigen Rückzug der bestehenden Bewilligungen und einen Zulassungsstopp für weitere gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Greenpeace fordert sofortigen Zulassungsstopp für Gentech-Pflanzen</strong></p>
<p>Wien/Zürich, 11. November 2008. Die Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit einer gentechnisch veränderten Maissorte des US-Agromultis Monsanto gefüttert wurden, ist signifikant beeinträchtigt.  Das sind die Ergebnisse einer heute vom österreichischen Gesundheitsministerium in Wien veröffentlichten Langzeit – Studie. Im Gegensatz zu Artgenossen, die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurden, gebaren die Tiere weniger und schwächlichere Junge. Die Gentech-Pflanze NK603XMON810 soll auch in der Schweiz für den Konsum zugelassen werden. In der EU ist sie bereits auf dem Markt. Greenpeace fordert einen sofortigen Rückzug der bestehenden Bewilligungen und einen Zulassungsstopp für weitere gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz.<span id="more-178"></span>„Die Diskussion um gentechnisch veränderte Lebensmittel bekommt ab heute eine neue, schreckliche Dimension. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann unter Umständen auch für den Menschen gelten. Man stelle sich vor, dass Paare ihren Kinderwunsch begraben müssen, weil sie durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel unfruchtbar wurden“, warnt Marianne Künzle, Gentechnik-Expertin von Greenpeace.  „Zudem stellt sich die Frage, ob der Hersteller der Maissorte, der Gentech-Konzern Monsanto, von der Gefahr wusste und wie es in der EU bereits zu einer Zulassung kommen konnte“, so Künzle.</p>
<p>Die im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführte Studie „Biological effects of transgenic maize NK603xMON810 fed in long term reproduction studies in mice“ wurde heute im Rahmen einer Tagung in Wien präsentiert. Es handelt sich dabei um einen zwanzig-wöchigen Fütterungsversuch an Mäusen mit der Maissorte NK603xMON810 nach der RACB-Methode (Reproductive Assessment by Continuous Breeding). Dabei werden Elterntiere über mehrere Würfe beobachtet. Bereits nach dem dritten Wurf  kamen signifikant weniger und schwächlichere Junge zur Welt, als bei der mit herkömmlichem Mais gefütterten Vergleichsgruppe. Die Studie ist eine der ersten Gentechnik-Langzeitstudien überhaupt.</p>
<p>Bei dem im Versuch  eingesetzten Gentech-Mais NK603xMON810 von Monsanto handelt es sich um eine Kreuzung zweier Arten der gentechnischen Veränderung. Die Pflanze soll einerseits gegen Unkrautvernichtungsmittel beständig sein und andererseits selbst ein Gift gegen Schädlinge produzieren.</p>
<p>Die zuständige EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) gab 2005 Grünes Licht für die Zulassung der Maissorte als Nahrungs-, und Futtermittel. Die EFSA kam damals zu dem Schluss, es sei „&#8230;unwahrscheinlich, dass NK603xMON810 - Mais die Gesundheit von Menschen und Tieren negativ beeinflusst&#8230;“</p>
<p>„Die Tatsache, dass die EFSA bei ihren Bewertungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln allein auf die Daten des Antragstellers vertraut und keine eigenen Langzeit-Studien durchführt, ist grob fahrlässig und führt zu  fatalen Fehlern. Auch in der Schweiz werden während einem Bewilligungsprozess keine Langzeit-Studien durchgeführt. Das Bundesamt für Gesundheit muss jetzt handeln: Alle bisher zugelassenen Gentech-Pflanzen müssen vom Markt genommen werden!  Bei der Sicherheit unserer Nahrungsmittel darf es kein Pardon geben“, fordert Künzle abschließend.</p>
<p>Greenpeace hat heute das Bundesamt für Gesundheit um eine Stellungnahme angefragt. Die Umweltorganisation erwartet von den Schweizer Behörden einen sofortigen Rückzug der bestehenden Bewilligungen und einen Zulassungsstopp für weitere gentechnisch veränderte Pflanzen, um die Gesundheit von Mensch und Tier nicht zu gefährden.</p>
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		<title>Einladung 3. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee</title>
		<link>http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/aktivitaten/einladung-3-konferenz-der-gentechnikfreien-regionen-am-bodensee</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 23:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechnikfreie Regionen]]></category>

		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist die Einladung zur 3. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee. Vertreten sind die Regionen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Elsaß und Liechtenstein. Die Konferenz findet am 27. und 28. November 2008 in Bregenz statt. Eingeladen sind alle Menschen, die sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und die damit verbundenen Wertschöpfungskreisläufe einsetzen. 
PDF [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2008/11/bild-1.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-172" title="Gentechfreie Regionen Bodensee" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2008/11/bild-1-300x120.png" alt="" width="300" height="120" /></a><strong>Dies ist die Einladung zur 3. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee. Vertreten sind die Regionen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Elsaß und Liechtenstein. Die Konferenz findet am 27. und 28. November 2008 in Bregenz statt. Eingeladen sind alle Menschen, die sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und die damit verbundenen Wertschöpfungskreisläufe einsetzen. </strong><span id="more-170"></span></p>
<p><a href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2008/11/konferenz_mailversion_nov08.pdf">PDF für die Anmeldung: konferenz_mailversion_nov08</a></p>
<p>In der Schweiz, Baden Württemberg, Bayern und Österreich – gibt es seit Jahren starke Initiativen für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft. In der Schweiz hat der Bundesrat 2008 das Gentech-frei-Moratorium bis 2013 verlängert. Allgäuer Landkreistage haben 2007/08 mit großer Mehrheit für die gentechnikfreie Landwirtschaft gestimmt. Und es ist 2008 auch gelungen, in einer länderübergreifenden Initiative – mit kräftiger Unterstützung des Landes Vorarlberg, des Landkreises Oberallgäu, sowie vieler PartnerInnen und Partnerorganisationen rund um den Bodensee – wesentliche Ziele der gentechnikfreien Landwirtschaft in das neue Bodenseeleitbild der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) aufzunehmen. Ein schöner Erfolg!</p>
<p>Wie stark das Interesse der Menschen an diesem Thema ist, zeigen auch die Erfahrungen des Landkreises Oberallgäu, wo weit über 10.000 Menschen den Messestand „GENIAL – Allgäu ohne Gentechnik“ besuchten, oder das Fest „1001 Gemüse“ der Gen-Au-Rheinau, wo über 150 AusstellerInnen und tausende BesucherInnen die biologische Vielfalt und den Genuss regionaler Sorten &amp; Spezialitäten zelebrierten.</p>
<p>Diesen Schwung, diese Kraft gilt es jetzt weiter zu tragen und in neue Allianzen überzuführen. Wesentliche Schlüssel dafür sind starke und selbstbewusste gentechnikfreie Regionen, deren Interessen auf der nationalen und der europäischen Ebene wahr und ernst genommen werden. Die emotionale Betroffenheit der Menschen allein reicht nicht. Es braucht die Übernahme von subsidiärer  Verantwortung und klar verankerte Handlungsstrategien – lokal, regional und länder übergreifend.<br />
Notwendig sind: die breite Bewusstseinsbildung , wertbewusstes Investieren und Einkaufen sowie die demokratiepolitisch gefasste Willensbildung – zum Ausdruck gebracht in Programmen, Pilotprojekten und gesetzlichen Regelungen.</p>
<p><strong>Ziele der Konferenz</strong></p>
<ul>
<li>uns über aktuelle Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene informieren</li>
<li>anhand der Erfahrungen der einzelnen Initiativen und Regionen zeigen, dass gentechnikfreie Landwirtschaft einen hohen ökonomischen und ökologischen Mehrwert beinhaltet – und sehr wohl machbar ist</li>
<li>in Gesprächsforen und Workshops Ziel führende Umsetzungsstrategien für ausgewählte Themenkreise erörtern, und damit mit gemeinsamer Kraft der Bewegung der gentechnikfreien Regionen zum Durchbruch verhelfen.</li>
</ul>
<p><strong>Eingeladen sind:</strong><br />
TrägerInnen/Mitwirkende von/in Gentechnikfreien Regionen und -Initiativen, sowie Menschen, die sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und die damit verbundenen Wertschöpfungskreisläufe einsetzen:<br />
Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, VertreterInnen aus Lebens- und Futtermittelhandel, Bildung, Kultur, Medien, Politik und Verwaltung, Kammern, Gesundheits- und Ernährungsbereich, Natur- und Umweltschutz, Kirchen, &#8230;&#8230;.</p>
<p>Wir freuen uns auf Euer und Ihr Kommen und Eure / Ihre Mitwirkung!</p>
<p>Mit herzlichen Grüßen,<br />
Martin Ott (Geschäftsführer Gut Rheinau, Präsident des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau – FiBL, CH)<br />
Georg Janßen und Anneliese Schmeh (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.<br />
Ernst Schwald (Bodensee Akademie, Koordinationsstelle der Initiative gentechnikfreie Bodenseeregion)</p>
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