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	<title>Gen Au Rheinau</title>
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	<description>Saatschutz für die Welt von morgen</description>
	<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 12:06:18 +0000</pubDate>
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		<title>Bergweiden statt Sojaberge!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 12:06:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr und Frau Schweizer konsumieren zu viel Fleisch, Milchprodukte und Eier. Dazu braucht es einen hohen Nutztierbestand, was zu überdüngten Böden und Gewässern, einem Verlust an Pflanzen- und Tiervielfalt sowie Treibhausgasemissionen führt. Doch auf unseren heimischen Äckern wächst zu wenig Futter. Im Ausland braucht es fast noch einmal die ganze Ackerfläche der Schweiz (275&#8242;000 ha) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr und Frau Schweizer konsumieren zu viel Fleisch, Milchprodukte und Eier. Dazu braucht es einen hohen Nutztierbestand, was zu überdüngten Böden und Gewässern, einem Verlust an Pflanzen- und Tiervielfalt sowie Treibhausgasemissionen führt. Doch auf unseren heimischen Äckern wächst zu wenig Futter. Im Ausland braucht es fast noch einmal die ganze Ackerfläche der Schweiz (275&#8242;000 ha) um den Schweizer Futtermittelbedarf zu decken. Mittlerweile werden rund 250’000 Tonnen Soja importiert, also gegen 700 Tonnen pro Tag. Gemäss Statistik hat sich die Menge seit 1990 verzehnfacht!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=19430417&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=19430417&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/19430417">Martin Ott (Bauer) erzählt</a> from <a href="http://vimeo.com/greenpeacech">Greenpeace Switzerland</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Beitrag vom SFDRS Kassensturz: <a title="Kassensturz" href="http://www.kassensturz.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/02/01/Themen/Umwelt-und-Verkehr/Mehr-Kraftfutter-schadet-der-Milchqualitaet" target="_blank">hier Sendung anschauen</a></p>
<p><span id="more-242"></span></p>
<p>Geschätzte 41% der importierten Soja wird an Milchkühe, Kälber und Rinder verfüttert (29% an Schweine, 26% an Geflügel). Kühe könnten ihren Nährstoffbedarf aber praktisch vollständig aus Weidegras, Heu und Gras-Silage decken. Soja wird vor allem an auf hohe Milchleistungen gezüchtete Kühe verfüttert. Das grösste Potenzial zur Sojareduktion liegt in einer Rindviehfütterung, die an unsere natürlichen Grundlagen, nämlich Wiesen und Weiden, angepasst ist. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, es ist auch tiergerechter und vermindert die Überproduktion von Milch und Fleisch.</p>
<p>Milch und Fleisch von Tieren, die nur mit Wiesenfutter gefüttert werden, weisen zudem höhere Gehalte an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf.</p>
<p>Greenpeace engagiert sich für eine ökologische Landwirtschaft. Dazu braucht es eine an lokale Ressourcen angepasste Nutztierproduktion. Die Umweltorganisation prüft jetzt mit Akteuren aus Politik, Umwelt und Landwirtschaft Massnahmen, von denen Umwelt, Nutztiere und Bauern profitieren.</p>
<p>Zusammenfassung des Berichts:<a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2011/Greenpeace_Zusammenfassung_Sojabericht.pdf">PDF download</a></p>
<p>Zusammenfassung des Berichts:<a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/Global/switzerland/publications/Greenpeace/2011/Greenpeace_Sojabericht.pdf">PDF download</a></p>
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		<title>Gentech, Wikileaks, der Vatikan -&gt; &#8220;wir haben es satt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 18:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>

		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA["wir haben es satt"]]></category>

		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

		<category><![CDATA[Demo]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>

		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Monsanto und ihre Komplizen in Regierungen weltweit zusammen arbeiten, lag auf der Hand. Trotzdem schocken diese Wikileaks-Enthüllungen. Denn laut US-Depeschen auf Wikileaks versuchen die USA selbst über den Vatikan die Akzeptanz für Gentechpflanzen zu verbessern. Helfen soll dabei der Hunger in der Dritten Welt. Andere Dokumente (link zur taz)  bei Wikileaks decken auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Monsanto und ihre Komplizen in Regierungen weltweit zusammen arbeiten, lag auf der Hand. Trotzdem schocken diese Wikileaks-Enthüllungen. Denn laut US-Depeschen auf Wikileaks versuchen die USA selbst über den <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/den-vatikan-im-visier/">Vatikan</a> die Akzeptanz für Gentechpflanzen zu verbessern. Helfen soll dabei der Hunger in der Dritten Welt. Andere <span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Dokumente (<a href="Dokumente bei Wikileaks decken auf, wie ein spanischer Agrar-Staatssekretär die USA bittet, in Brüssel Druck zugunsten von Monsanto Gentech-Mais auszuüben.">link zur taz</a>)  bei Wikileaks decken auf, wie ein spanischer Agrar-Staatssekretär die  USA bittet, in Brüssel Druck zugunsten von Monsanto Gentech-Mais  auszuüben. Hier kann der <a href="http://213.251.145.96/cable/2009/05/09MADRID482.html">Originaltext auf Wikileaks</a> nachgelesen werden. </span></p>
<div id="attachment_233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2011/01/bild-2.png"><img class="size-medium wp-image-233" title="Demoaufruf &quot;wir haben es satt&quot;" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2011/01/bild-2-300x73.png" alt="Demoaufruf &quot;wir haben es satt&quot;" width="300" height="73" /></a><p class="wp-caption-text">Demoaufruf </p></div>
<p>Aus diesen und anderen Gründen findet am 21.01.11 eine <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/">Groß-Demo „Wir haben es satt“</a> in Berlin statt.  Jetzt anmelden oder/und Freunde auffordern! Sagen Sie Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten! Hier der <a href="http://www.wir-haben-es-satt.de/fileadmin/download/dokumente/Allgemein/aufruf_08112010_web.pdf">Demoaufruf als PDF</a>.</p>
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		<title>Einladung 4. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 11:33:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>

		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[25. und 26. November 2010, Bildungshaus St. Arbogast, Götzis in Vorarlberg
unter dem Leitthema „WERTE SCHAFFEN – REGIONEN STÄRKEN“ findet am 25. und 26. Nov. 2010 im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis-Vorarlberg die 4. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee statt.
Wie in den Vorjahren haben wieder namhafte Persönlichkeiten und Organisationen aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25. und 26. November 2010, Bildungshaus St. Arbogast, Götzis in Vorarlberg</p>
<p>unter dem Leitthema „WERTE SCHAFFEN – REGIONEN STÄRKEN“ findet am 25. und 26. Nov. 2010 im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis-Vorarlberg die <a href="http://www.gentechnikfreie-bodenseeregion.org">4. Konferenz der gentechnikfreien Regionen am Bodensee</a> statt.</p>
<p>Wie in den Vorjahren haben wieder namhafte Persönlichkeiten und Organisationen aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz ihre Mitwirkung zugesagt. Zentrales Anliegen der Konferenz ist es, länderübergreifend die Kraft der gentechnikfreien Regionen zu bündeln sowie starke, dauerhafte Allianzen zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik zu schaffen.</p>
<p>In diesem Sinne laden wir Sie herzlich zu dieser Konferenz ein. <a href="http://www.gentechnikfreie-bodenseeregion.org/jo/images/stories/pdf/4-konferenz_gfr_nov2010.pdf">Hier finden Sie das Konferenzprogramm</a>. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Mitwirkung.</p>
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		</item>
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		<title>Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 13:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Saatgutarbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Saatgutkarawane]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielfalt gegen Hunger. Mit diesem Motto ist die Saatgutkarawane vom 25. Mai bis 4. Juni 2010 durch die Schweiz getourt. Sie hat auch bei uns in der Rheinau halt gemacht. Es folgt der Abschlussbericht:
Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft
Das Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und damit allen Lebens. Wer das Saatgut besitzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielfalt gegen Hunger. Mit diesem Motto ist die Saatgutkarawane vom 25. Mai bis 4. Juni 2010 durch die Schweiz getourt. Sie hat auch bei uns in der Rheinau halt gemacht. <a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669906138_a3e46d4935_b.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-222" title="Saatgutkarawane mit Bundesrat Leuenberger" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669906138_a3e46d4935_b-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a>Es folgt der Abschlussbericht:<span id="more-221"></span></p>
<p><strong>Ohne Saatgut kein Leben, ohne Vielfalt keine Zukunft</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Das Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung und damit allen Lebens. Wer das Saatgut besitzt bzw. kontrolliert hält den Schlüssel für die Ernährungssicherheit und damit für das Überleben der Menschheit in der Hand.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Seit Jahrtausenden sind es die Bäuerinnen und Bauern, die das Saatgut aufbewahren, weiterentwickeln und züchten. So haben sie an die 10’000 Kulturpflanzenarten mit jeweils einer Vielzahl an Sorten entwickelt. Diese Vielfalt ist bedroht, 90 Prozent der Sorten sind bereits von den Äckern verschwunden. Weltweit liefern nur noch 15 Pflanzen- und acht Tierarten die Grundlage unserer Ernährung. Auch die Sortenvielfalt innerhalb dieser wenigen Arten ist stark zurück gegangen. Die Ursachen für diesen dramatischen Verlust an Vielfalt liegen hauptsächlich im Vormarsch einer industriellen Landwirtschaft, die auf energie-, wasser- und chemieintensiven Monokulturen beruht. Letzte Entwicklung dieser umweltzerstörenden Landwirtschaft sind gentechnisch veränderte, patentierte Kulturpflanzen. Gentechnologie in der Landwirtschaft führt darüber hinaus zu <em>genetischen</em></span><span lang="DE-CH"> Monokulturen. Dasselbe Gen wird in verschiedene Pflanzenarten eingeführt und weltweit angebaut. Diese Monokulturen gehen einher mit einer zunehmenden Monopolisierung des Saatguts.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Monopolsituation auf dem internationalen Saatgutmarkt: gefährliche Abhängigkeit und reduzierte Vielfalt</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Weltweit werden zwei Drittel des Saatguts kommerziell gehandelt, das heisst von Saatgutunternehmen verkauft. Nur noch ein Drittel ist Saatgut, das die Bauern und Bäuerinnen von ihrer Ernte zurückbehalten oder untereinander tauschen. Dies ist vor allem in Entwicklungsländern der Fall.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<ul>
<li><!--[if !supportLists]--><span lang="DE-CH">Vor 25 Jahren waren noch über 7&#8242;000 kommerziell tätige Pflanzenzucht-Unternehmen registriert, keines von ihnen kontrollierte mehr als 1 Prozent des internationalen Marktes.</span></li>
<li><!--[if !supportLists]--><span style="font-family: Wingdings;"><span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;"> </span></span><!--[endif]--><span lang="DE-CH">Heute kontrollieren nur zehn Saatgutkonzerne 67 Prozent des internationalen Saatgutmarktes. Allein die vier grössten Konzerne (Monsanto, Syngenta, DuPont, Limagrain) kontrollieren über 50 Prozent des Marktes</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Diese Monopolsituation ist gefährlich. Die Handvoll Konzerne, die den Markt kontrolliert, bestimmen sowohl, welche Pflanzen gezüchtet werden und auf dem Markt kommen, wie auch die Preise. Mit der Gentechnologie in der Pflanzenzucht hat sich auch die Patentierung von Saatgut durchgesetzt. Mittlerweile werden sogar konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere patentiert. Die Marktmacht der Konzerne hat direkte Auswirkungen auf die Bauern: In den USA beispielweise haben sich die Saatgutpreise innerhalb von zehn Jahren um 146 Prozent erhöht, 64 Prozent allein in den letzten drei Jahren. Mehr als 80 Prozent der Soja- und Baumwollernte enthält mindestens eine patentiertes Gen von Monsanto, bei Mais sind es 70 Prozent. In Indien wird seit drei Jahren kein konventionell gezüchtetes Baumwollsaatgut ohne Gentechnologie produziert. 95 Prozent der indischen Baumwolle ist gentechnisch verändert. Das Gentech-Saatgut ist bis zu 300 Prozent teurer als die konventionelle Baumwolle.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 35.4pt;"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die Monopolsituation reduziert darüber hinaus auch die Arten- und Sortenvielfalt in der Landwirtschaft. International tätige Unternehmen züchten Universalsorten, die weltweit vermarktet werden können. Sie sind vor allem für grossflächige Monokulturen gezüchtet. Wichtigstes und oft einziges Kriterium dieser Züchtung ist der Ertrag. Andere Eigenschaften, wie die Anpassung an besondere klimatische Bedingungen, werden vernachlässigt. Diese Universal- bzw. Hochleistungssorten können jedoch nur erfolgreich eingesetzt werden, wenn über den Einsatz von ausreichend Kunstdünger, Bewässerung und Pestiziden die Umweltbedingungen an die Laborsituation angepasst werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Vielfalt entsteht jedoch vor allem über dezentrale, ökologische Züchtung auf dem Feld. So werden Sorten gezüchtet, die optimal an die jeweiligen Klima- und Bodenbedingungen vor Ort angepasst sind und kontinuierlich gemäss den sich verändernden Bedingungen weiterentwickelt werden. Angesichts des Klimawandels ist ein solche Züchtung wichtiger denn je. Vielfalt auf dem Feld ist daher der Schlüssel für Ernährungssouveränität und dem Kampf gegen Hunger.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669268549_8683d850c1_b.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-223" title="MW" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/4669268549_8683d850c1_b-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die Landwirtschaft ist für rund 30 Prozent der Treibhausgas-Emmissionen verantwortlich. Dies ist vor allem im hohen Einsatz von fossiler Energie durch Dünger und landwirtschaftliche Maschinen, die Rodung von tropischen Wäldern und den Transport landwirtschaftlicher Güter begründet. Energieintensive Monokulturen und die industrielle Fleischproduktion verschärfen die Klimaerwärmung, hält der Weltagrarbericht IAASTD fest. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Gleichzeitig ist die Landwirtschaft von den Klimaveränderungen sehr stark betroffen, was die zukünftige Ernährungssicherheit weltweit ernsthaft bedroht. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft ist eine zentrale Anpassungsstrategie. Eine grosse Vielfalt an Arten und Sorten erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass nicht die gesamte Ernte durch Extremwetterereignisse und die Verschiebung von Regenzeiten zerstört wird. Agrobiodiversität ist eine Versicherung für KleinbäuerInnen, die günstig und selbstbestimmt nutzbar ist. Statt der Förderung einzelner Sorten mit dem Fokus auf kurzfristige Erfolge brauchen wir nachhaltige Anpassungsstrategien, welche die Verwundbarkeit der Menschen in den Entwicklungsländern verringern. Eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft kann den Druck des Klimawandels abfedern. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"><br style="page-break-before: always;" /> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Forderungen der Internationalen Saatgutkarawaneean die Schweiz:</strong></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Wir fordern ein Agrarpolitik für eine zukunftsfähige Schweizer Landwirtschaft, die auch angesichts des Klimawandels die Bevölkerung mit vielfältigen, regionalen, gesunden, gentechfreien und ökologisch produzierten Lebensmitteln versorgen kann. Die politischen Massnahmen müssen darauf abzielen, das Überleben der bäuerlichen Betriebe in der Schweiz langfristig zu sichern. Dies darf weder auf Kosten der Menschen – inklusive der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern –<span> </span>noch der Umwelt in anderen Ländern gehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Eine solche Agrarpolitik beinhaltet insbesondere die Förderung und finanzielle Unterstützung&#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">einer ökologischen Saatgutzüchtung in verschiedenen Regionen der Schweiz</span></li>
<li><span lang="DE-CH">einer gentechfreien Saatgutproduktion, die auch langfristig vor potentieller Verunreinigung durch gentechnisch veränderte Organismen geschützt ist</span></li>
<li><span lang="DE-CH">der Züchtung samenfester Sorten</span></li>
<li><span lang="DE-CH">des Erhalts, der Weiterentwicklung, der Verbreitung und des Nutzens der Sortenvielfalt in der Schweiz</span></li>
<li><span lang="DE-CH">das ausnahmslose Verbot von Patenten auf Pflanzen, Tiere, deren Eigenschaften und deren Gene</span></li>
<li><span lang="DE-CH">einer vielfältigen, ökologischen Landwirtschaft, die einen positiven Einfluss auf die Biodiversität der Schweiz hat und den Verbrauch an Energie und Chemikalien in der Landwirtschaft deutlich zu reduziert </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Klimapolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">Agrobiodiversität und eine vielfältige, ökologische Landwirtschaft als Strategie zur Milderung des Klimawandels sowie zur Anpassung an veränderte klimatischen Bedingungen anzuerkennen und zu fördern. </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Handelspolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">keinerlei Massnahmen zu ergreifen, die zu Preisdumping durch Exporte oder Importe führen. Diese zerstören lokale Märkte und damit die Möglichkeit der Produktion und Vermarktung lokaler Sorten und Rassen.</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH">Für die Entwicklungspolitik der Schweiz bedeutet das, &#8230;</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE-CH">eine dezentrale und ökologische Züchtung auf dem Feld zu fördern und finanziell zu unterstützen</span></li>
<li><span lang="DE-CH">Zuchtprogramme zu zu unterstützen, die die Bäuerinnen und Bauern und ihr spezifisches Wissesn von Beginn an beteiligen</span></li>
<li><span lang="DE-CH">Bildung und Weiterbildung im Bereich der Saatgutzüchtung und –vermehrung zu fördern</span></li>
<li><span lang="DE-CH">den Erhalt, die Weiterentwicklung und den Nutzen der lokalen Vielfalt zu fördern, insbesondere auch über lokale und regionale Vermarktungsprogramme</span></li>
<li><span lang="DE-CH"><span> </span>in internationalen Verhandlungen darauf hinzuwirken, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern am Saatgut und der lokalen Vielfalt gewahrt werden und sich insbesondere gegen strenge intellektuelle Eigentumsrechte wie z.B. Patente auf Pflanzen und Tiere einzusetzen</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-CH"><strong>Der Konsum von lokalen, vielfältigen, gesunden, saisonalen, ökologisch produzierten sowie fair gehandelten Produkten hilft sowohl den Bäuerinnen und Bauern weltweit, wie auch der Vielfalt!</strong></span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
<p class="MsoNormal">
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Moratorium verlängert!</title>
		<link>http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/information/moratorium-verlangert</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Arbeit]]></category>

		<category><![CDATA[Moratorium Gentech Parlament Landwirtschaft 2013 Moratoriumsverlängerung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das seit 2005 geltende Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen  in der Schweizer Landwirtschaft bewährt sich und wird von einer grossen  Mehrheit der Bevölkerung und der Bauern mit Zustimmung getragen.
Für die Gen Au Rheinau gibt es zahlreiche Gründe, welche die Verlängerung des  Gentech-Moratoriums rechtfertigen und wir begrüssen zusammen mit der SAG den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_219" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/deutsch_breitformat.jpg"><img class="size-medium wp-image-219" title="Moratorium bis 2013 verlängert" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2010/06/deutsch_breitformat-300x211.jpg" alt="Moratorium bis 2013 verlängert" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Moratorium bis 2013 verlängert</p></div>
<p>Das seit 2005 geltende Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen  in der Schweizer Landwirtschaft bewährt sich und wird von einer grossen  Mehrheit der Bevölkerung und der Bauern mit Zustimmung getragen.</p>
<p>Für die Gen Au Rheinau gibt es zahlreiche Gründe, welche die Verlängerung des  Gentech-Moratoriums rechtfertigen und wir begrüssen zusammen mit der <a title="SAG Begründung Moratoriumsverlängerung" href="http://www.gentechnologie.ch/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=4&amp;Itemid=3" target="_blank">SAG</a> den Entscheid des Parlaments.</p>
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		<title>Gentech-Kartoffel zugelassen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 18:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Information]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission hat die Gentech-Kartoffel Amflora genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf den Anbau und die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Die Amflora ist die erste genmanipulierte Pflanze, die seit 1998 in der EU zugelassen wird. Wir von der Gen Au Rheinau sagen dazu nur: Veraltet, riskant, überflüssig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Kommission hat die Gentech-Kartoffel Amflora genehmigt. Die Zulassung erstreckt sich auf den Anbau und die Verwendung in Futter- und Lebensmitteln. Die Amflora ist die erste genmanipulierte Pflanze, die seit 1998 in der <abbr title="Europäische Union">EU</abbr> zugelassen wird. Wir von der Gen Au Rheinau sagen dazu nur: <strong>Veraltet, riskant, überflüssig</strong><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VZj4kCPT36A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/VZj4kCPT36A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Hier gibts ein Dossier über die Kartoffel, zusammengestellt von Greenpeace Deutschland: <a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/gentechnik/FS_Gen-Kartoffel_von_BASF_01_2010.odt.pdf">Dossier BASF Kartoffel</a></p>
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		<title>Wichtige Termine</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 11:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24./25. April wird die höchste Schweizerin in Luzern die fünfte Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen eröffnen (siehe Beilage Flyer). Wir laden Sie herzlich ein, sich ebenfalls für diese spannende Veranstaltung via Internet zu registieren unter www.foodanddemocracy.org. Wir berichten darüber an unserer nächsten Mitgliederversammlung vom 10. Mai, die versuchsweise an einem Sonntagnachmittag um 14 h [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 24./25. April</strong> wird die höchste Schweizerin in Luzern die fünfte Europäische Konferenz der gentechnikfreien Regionen eröffnen (siehe Beilage Flyer). Wir laden Sie herzlich ein, sich ebenfalls für diese spannende Veranstaltung via Internet zu registieren unter <a href="http://www.gmo-free-regions.org/food-democracy-april-2009.html">www.foodanddemocracy.org</a>. Wir berichten darüber an unserer nächsten <strong>Mitgliederversammlung vom 10. Mai</strong>, die versuchsweise an einem Sonntagnachmittag um 14 h in Rheinau stattfindet. Reservieren Sie sich bitte den Termin bereits heute. Ein weiteres Datum, dass Sie sich beizeiten freihalten sollten, ist die dritte Durchführung von <a href="http://www.1001gemüse.ch">1001 Gemüse &amp; Co. 2009</a> am 5. und 6. September in Rheinau: Noch vielfältiger, noch informativer, noch genussvoller, noch grenzüberschreitender!</p>
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		<title>Aufruf: Velokarawane von Reckenholz via Rheinau nach Pully</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>

		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>

		<category><![CDATA[Protest]]></category>

		<category><![CDATA[Pully]]></category>

		<category><![CDATA[Reckenholz]]></category>

		<category><![CDATA[Rheinau]]></category>

		<category><![CDATA[Velokarawane]]></category>

		<category><![CDATA[zukunftsträchtige Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom 9.-24. Mai findet eine Velokarawane für eine souveräne zukunftsträchtige Landwirtschaft ohne Gentechnologie quer durch die Schweiz statt. Der Weg führt von Reckenholz bei Zürich nach Pully bei Lausanne. Die Karawane macht am Sonntag 10. Mai Station in der Gen Au Rheinau.  An beiden Standorten wird dieses Jahr Gentech-Weizen freigesetzt. Die Velokarawane setzt  ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/bild-9.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-195" title="Velokarawane für das Leben, für eine souveräne Landwirtschaft ohne Gentechnologie" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/bild-9-300x69.png" alt="" width="300" height="69" /></a></p>
<p>Vom 9.-24. Mai findet eine Velokarawane für eine souveräne zukunftsträchtige Landwirtschaft ohne Gentechnologie quer durch die Schweiz statt. Der Weg führt von Reckenholz bei Zürich nach Pully bei Lausanne. Die Karawane macht am Sonntag 10. Mai Station in der Gen Au Rheinau. <span id="more-194"></span> An beiden Standorten wird dieses Jahr Gentech-Weizen freigesetzt. Die Velokarawane setzt  ein Zeichen gegen dieses gefährliche und unnötige Experiment und setzt sich für eine nachhaltige, selbstständige Landwirtschaft ein. Eine Reihe von Veranstaltungen begleitet die Karawane auf ihrem Weg.</p>
<p>Der GV-Weizen wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogrammes<br />
(NFP 59) von der ETH und Universität Zürich freigesetzt. Die<br />
Weizensorte soll gegen Mehltau resistent sein. Bei sorgfältiger Aussaat<br />
stellt Mehltau kaum ein Problem dar. Auch im biologischen Anbau gibt es<br />
weitgehend resistente Sorten. Mit diesem Versuch folgen die nationalen<br />
Forschungsanstalten scheinbar gedankenlos der privaten, kommerziellen<br />
Gentech-Forschung, die die Produktentwicklung weit höher gewichtet als<br />
die Risikoforschung. Agromultis wie Syngenta, Monsanto und Bayer setzen<br />
Gentechnik und das damit verbundene Patentrecht ein, um ihre<br />
Vorherrschaft auf dem Saatgutmarkt zu festigen. Die Bäuerinnen und<br />
Bauern geraten in eine immer grössere Abhängigkeit der Saatgutmultis.<br />
Die natürliche Auskreuzung der GVO-Pflanzen sichert eine Verbreitung<br />
unabhängig vom Willen der LandwirtInnen. Welche Probleme die<br />
Auskreuzung mit anderen Pflanzen verursacht, interessiert die<br />
Unternehmen nicht weiter. Die Markteinführung von GVO-Pflanzen in<br />
Ländern wie den USA oder Indien zeigen deutlich genug die Folgen dieser<br />
Politik. Bauern und Bäuerinnen leiden unter der totalen<br />
wirtschaftlichen Ausbeutung und verschulden sich zunehmend. Biologische<br />
Landwirtschaft, die schon von Gesetzes wegen gentechfrei sein muss,<br />
wird unmöglich.</p>
<p>Dass der Bund diese Entwicklung mit eigenen Forschungsversuchen<br />
unterstützt, erscheint uns mehr als fragwürdig und untolerierbar.</p>
<h3>Es liegt in unserer Hand: Werden wir aktiv für eine<br />
selbstbestimmte Landwirtschaft in einer intakten Umwelt - für uns und<br />
die nach uns!</h3>
<p>Wer aktiv mitfahren will, findet die <a title="Termine und Route" href="http://karawane.wikibees.org/DE/Seiten/termine.html">Termine und Route</a> auf der <a href="http://karawane09.tk/" target="_blank">Website der Velokarawane</a>.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/route.gif"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-196" title="route der Velokarawane" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/route-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Kontakt zur Velokarawane:</p>
<p><strong>Karawane<br />
Postfach 1526<br />
8401 Winterthur<br />
karawane@immerda.ch</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gentechmais MON810 : verboten!</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 19:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktivitäten]]></category>

		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

		<category><![CDATA[Gentechmais]]></category>

		<category><![CDATA[Isle Aigner]]></category>

		<category><![CDATA[Mon810]]></category>

		<category><![CDATA[Verboten]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ist es geschafft! Der Gentechnik-Mais in Deutschland ist verboten. Landwirtschaftsministerin Aigner hat heute morgen in Berlin verkündet, dass sowohl der Anbau als auch der Verkauf des MON 810-Saatguts ab sofort verboten ist. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neue Studien, die ein Risiko für nützliche Insekten wie Bienen und Marienkäfer nachweisen.
Großes Aufatmen also besonders bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/mon810_kl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-190" src="http://www.gen-au-rheinau.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/mon810_kl-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Endlich ist es geschafft! Der Gentechnik-Mais in Deutschland ist verboten. Landwirtschaftsministerin Aigner hat heute morgen in Berlin verkündet, dass sowohl der Anbau als auch der Verkauf des MON 810-Saatguts ab sofort verboten ist. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neue Studien, die ein Risiko für nützliche Insekten wie Bienen und Marienkäfer nachweisen.<span id="more-189"></span><br />
Großes Aufatmen also besonders bei denjenigen, deren Existenz durch den Gentechnik-Anbau direkt bedroht ist, wie Imkerinnen und Imker sowie Biobäuerinnen und Biobauern. Aber auch alle, die in den letzten Tagen und Wochen Protest-E-Mails verschickt haben, Frau Aigner hinterher gereist und auf Dächer geklettert sind, Studien verfasst haben oder einfach ihre Nachbarn informiert und Flyer verteilt haben, dürfen sich kräftig auf die Schulter klopfen! Denn der Protest aus der Bevölkerung ist ganz deutlich im Ministerium angekommen!</p>
<p>Mehr Infos: <a class="alignleft" title="Info" href="http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/zulassungen/dossier-mon-810-mais.html" target="_blank">http://www.keine-gentechnik.de/bibliothek/zulassungen/dossier-mon-810-mais.html</a></p>
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		<title>Blick über den Atlantik</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 21:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Information]]></category>

		<category><![CDATA[Politische Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hat nicht schon von Percy Schmeiser gehört, dem Preisträger des alternativen Nobelpreises. Als erfahrener kanadischer Bio-Bauer engagiert er sich unermüdlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Ende Februar weilte er mit seiner Frau Luise in der Schweiz, um über seine einschlägigen Erfahrungen mit Gentechsaatgut zu berichten. Gen Au Rheinau traf ihn gemeinsam mit anderen interessierten Organisationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat nicht schon von Percy Schmeiser gehört, dem Preisträger des alternativen Nobelpreises. Als erfahrener kanadischer Bio-Bauer engagiert er sich unermüdlich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Ende Februar weilte er mit seiner Frau Luise in der Schweiz, um über seine einschlägigen Erfahrungen mit Gentechsaatgut zu berichten. Gen Au Rheinau traf ihn gemeinsam mit anderen interessierten Organisationen im Unternehmen Mitte in Basel. <span id="more-201"></span>Seit gut 50 Jahren bewirtschaftet Schmeiser seine 600 Hektar grosse Farm. Vor 40 Jahren spezialisierte er sich auf die Zucht und den Anbau von Raps und entwickelte Sorten, die speziell an die regionalen Bedingungen angepasst waren. Bis 1998 sich sein Leben schlagartig änderte: Der Agrochemie-Konzern Monsanto verklagte ihn, da er auf seinem Land gentechnisch veränderte Roundup-Ready-Rapspflanzen aufspürte – er habe den Monsanto Raps angebaut, ohne die Lizenzgebühren zu bezahlen. Schmeiser versichert, nie etwas mit Monsanto-Raps zu tun gehabt zu haben. Die GVO-Samen musste der Wind vom Feld eines benachbarten Bauern oder ein vorbeifahrenden LKW herbeigetragen haben. Trotzdem: 300 000 Dollar sollte Schmeiser wegen Patentverletzung zahlen, den ganzen Ernteertrag über Nacht an den Patentbesitzer geben, sein eigenes Saatgut durfte er künftig nicht mehr anbauen. Schmeiser rekurrierte, bis ihn schliesslich das höchste kanadische Gericht von der Geldstrafe freisprach: Da er nicht das Herbizid Round-up spritzte, welches für den Saaterfolg unabdingbar ist, konnte er das Gericht überzeugen, sich nicht vom GVO-Saatgut bereichern zu wollen. Immerhin. Doch nun war sein reines Saatgut verseucht. Schmeiser ist ein mutiger Mensch und so kehrte er den Spiess um: «In Handarbeit», erzählt uns der kanadische Farmer, «säuberten wir die kontaminierten Felder und stellten dafür dem Agrokonzern 630 Dollar in Rechnung». Monsanto habe zuerst nicht auf die Forderung einsteigen wollen, um keinen Präzedenzfall zu schaffen und beglich die milde Rechnung in einem aussergerichtlichen Schlichtungsverfahren. Für Schmeiser war das zwar ein kleiner Sieg, doch hätte es ein Gerichtsverfahren gebraucht, um einen eine Umkehr der Beweislast zu erreichen.<br />
Fazit: Bereits in der weiten Prärie Kanadas ist die Koexistenz, ein friedliches Nebeneinander von samenfestem und GVO-Saatgut, nicht möglich. In der kleinräumigen Schweiz noch viel weniger. Die Verlängerung des Moratoriums ist daher ein Gebot der Stunde.</p>
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