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Pressemitteilung zum Auftaktfest

MEDIENMITTEILUNG, 25. Juni 2005

während der Premiere der Schöpfung

Die Saat von morgen bleibt gentechfrei! - Proklamation der Gen Au Rheinau Rheinau.
Zum Schutz von ökologischem Saatgut und gentechfreier Landwirtschaft startet die Stiftung Fintan heute das Projekt „Gen Au Rheinau“. Unterstützt wird sie dabei von Greenpeace und Bio Suisse. Auf dem Hof der grössten Bio-Produzenten der Schweiz und wichtigsten Biosaatgut-Züchter, in der Rheinschleife von Rheinau direkt an der deutschen Grenze gelegen, findet heute mit vielen Gästen die offizielle Proklamation statt. Unser Saatgut muss nachhaltig und umfassend geschützt werden.

Am heutigen Proklamationstag präsentiert sich die „Gen Au Rheinau“ erstmals dem Publikum: Die Gäste können unter anderem auf Wunschflaggen ihre Unterstützung ausdrücken, die lokalen Köstlichkeiten degustieren und einer Kletterperfomance von Greenpeace-Aktivisten beiwohnen, die am Siloturm des nach bio-dynamischen Grundsätzen bewirtschafteten Bauernhofes das Logo der Gen Au Rheinau aufmalen. Höhepunkt ist aber Joseph Haydns „Die Schöpfung“ als grosse einmalige Freiluftaufführung mit Symphonieorchester und über 100 Sängern – eine Welturaufführung des Schweizer Komponisten und Dirigenten Heinz Bähler.

„Die an der Grenze zu Deutschland gelegene Freiluftwerkstatt für die Entwicklung gentechfreien Saatguts ist existentiell in Frage gestellt“, sagt einer der Fintan- Landwirte, Martin Ott. Im EU-Raum werden bereits genmanipulierte Pflanzen angebaut. Und auch in der Schweiz soll durch eine so genannte Koexistenz- Verordnung dem Gentech-Anbau der Boden bereitet werden, statt unsere Landwirtschaft wirksam zu schützen. Mit dieser Verordnung soll auch die hängige Gentechfrei-Initiative, die ein 5-jähriges Anbau-Moratorium fordert, unterlaufen werden. „Wenn man die flächendeckende Gentech-Verseuchung in den USA, in Kanada und Argentinien bereits nach wenigen Jahren kommerziellen Gentech- Anbaus anschaut, ist ein Nebeneinander von Gentech- und herkömmlicher Landwirtschaft in der kleinräumigen Schweiz schlicht nicht möglich, warnt Bruno Heinzer von Greenpeace.

Die Stiftung Fintan Rheinau hat deshalb das Projekt „Gen-Au Rheinau“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Greenpeace, Bio Suisse und einer wachsenden Zahl von Organisationen, Firmen, politischen Körperschaften und Gemeindebehörden beidseits des Rheins macht sie für einen verbindlichen langfristigen Schutz unseres Saatguts mobil.

Mehr Informationen unter www.gen-au-rheinau.ch oder bei:
Bruno Heinzer, Gentech-Kampagne Greenpeace Schweiz 079 / 400 88 31
Martin Ott, Fintan-Landwirt 052 / 304 91 20
Jacqueline Forster, Pressesprecherin Bio Suisse 079 / 704 72 41

Die Pressemitteilung Auftaktfest hier runterladen

Bilder vom Auftaktfest:

Aktivisten beim Anbringen des neuen Logos am Turmdie Helfer sind bereit für den Start

während der Premiere der SchöpfungPressefotograf bei der Arbeit

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