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Einladung 3. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee

Dies ist die Einladung zur 3. Konferenz der Gentechnikfreien Regionen am Bodensee. Vertreten sind die Regionen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Elsaß und Liechtenstein. Die Konferenz findet am 27. und 28. November 2008 in Bregenz statt. Eingeladen sind alle Menschen, die sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und die damit verbundenen Wertschöpfungskreisläufe einsetzen.

PDF für die Anmeldung: konferenz_mailversion_nov08

In der Schweiz, Baden Württemberg, Bayern und Österreich – gibt es seit Jahren starke Initiativen für den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft. In der Schweiz hat der Bundesrat 2008 das Gentech-frei-Moratorium bis 2013 verlängert. Allgäuer Landkreistage haben 2007/08 mit großer Mehrheit für die gentechnikfreie Landwirtschaft gestimmt. Und es ist 2008 auch gelungen, in einer länderübergreifenden Initiative – mit kräftiger Unterstützung des Landes Vorarlberg, des Landkreises Oberallgäu, sowie vieler PartnerInnen und Partnerorganisationen rund um den Bodensee – wesentliche Ziele der gentechnikfreien Landwirtschaft in das neue Bodenseeleitbild der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) aufzunehmen. Ein schöner Erfolg!

Wie stark das Interesse der Menschen an diesem Thema ist, zeigen auch die Erfahrungen des Landkreises Oberallgäu, wo weit über 10.000 Menschen den Messestand „GENIAL – Allgäu ohne Gentechnik“ besuchten, oder das Fest „1001 Gemüse“ der Gen-Au-Rheinau, wo über 150 AusstellerInnen und tausende BesucherInnen die biologische Vielfalt und den Genuss regionaler Sorten & Spezialitäten zelebrierten.

Diesen Schwung, diese Kraft gilt es jetzt weiter zu tragen und in neue Allianzen überzuführen. Wesentliche Schlüssel dafür sind starke und selbstbewusste gentechnikfreie Regionen, deren Interessen auf der nationalen und der europäischen Ebene wahr und ernst genommen werden. Die emotionale Betroffenheit der Menschen allein reicht nicht. Es braucht die Übernahme von subsidiärer  Verantwortung und klar verankerte Handlungsstrategien – lokal, regional und länder übergreifend.
Notwendig sind: die breite Bewusstseinsbildung , wertbewusstes Investieren und Einkaufen sowie die demokratiepolitisch gefasste Willensbildung – zum Ausdruck gebracht in Programmen, Pilotprojekten und gesetzlichen Regelungen.

Ziele der Konferenz

  • uns über aktuelle Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene informieren
  • anhand der Erfahrungen der einzelnen Initiativen und Regionen zeigen, dass gentechnikfreie Landwirtschaft einen hohen ökonomischen und ökologischen Mehrwert beinhaltet – und sehr wohl machbar ist
  • in Gesprächsforen und Workshops Ziel führende Umsetzungsstrategien für ausgewählte Themenkreise erörtern, und damit mit gemeinsamer Kraft der Bewegung der gentechnikfreien Regionen zum Durchbruch verhelfen.

Eingeladen sind:
TrägerInnen/Mitwirkende von/in Gentechnikfreien Regionen und -Initiativen, sowie Menschen, die sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gesunde Lebensmittel und die damit verbundenen Wertschöpfungskreisläufe einsetzen:
Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, VertreterInnen aus Lebens- und Futtermittelhandel, Bildung, Kultur, Medien, Politik und Verwaltung, Kammern, Gesundheits- und Ernährungsbereich, Natur- und Umweltschutz, Kirchen, …….

Wir freuen uns auf Euer und Ihr Kommen und Eure / Ihre Mitwirkung!

Mit herzlichen Grüßen,
Martin Ott (Geschäftsführer Gut Rheinau, Präsident des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau – FiBL, CH)
Georg Janßen und Anneliese Schmeh (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.
Ernst Schwald (Bodensee Akademie, Koordinationsstelle der Initiative gentechnikfreie Bodenseeregion)